Deine ersten Prompts
Connector verbunden, was jetzt? Kopierbare Prompts, die sofort funktionieren. Alle nur lesend. Vom ersten Überblick über deine Kunden-Workspaces bis zum Wasted Spend und dem fertigen Bericht.
Du hast verbunden. Hier sind die Fragen, die sofort funktionieren. Alle nur lesend, nichts wird verändert.
Jeder Prompt hier ist an einem echten Konto durchgespielt, keiner ist Theorie. Die Beispiele bei jedem Schritt zeigen dir, welche Form der Antwort du erwarten kannst: Deine Zahlen werden andere sein, die Struktur und die Einordnung nicht.
Egal ob du Claude, ChatGPT oder einen eigenen Agenten nutzt, der Ablauf ist derselbe. Wir schreiben hier „dein Agent“.
Kurz vorweg: welcher Kunde?
Ein Workspace ist ein Kunde mit seinen verbundenen Datenquellen. Zwei Fälle:
- Du hast nur einen Workspace: Nichts zu tun, dein Agent nimmt ihn automatisch. Schritt 1 lohnt sich trotzdem als Quellen-Check, Schritt 2 überspringst du.
- Du hast mehrere (Agentur): Sag im ersten Prompt, um welchen Kunden es geht. Danach steht er im Gespräch, du wiederholst ihn nicht. Neuer Chat, neuer Kunde: einmal nennen. Und wenn du es doch vergisst, hält der Server an und zeigt dir die Auswahl (Kasten unter Schritt 2).
Was du brauchst
Einen verbundenen Connector. Falls du noch nicht verbunden hast, geh zuerst durch Marketing-Konten mit Claude verbinden. Schritt 1 und 2 brauchen nur den Connector. Danach hängt jeder Schritt an seiner Quelle: Schritt 3 und 4 brauchen GA4, Schritt 5 das CMS des Kunden, Schritt 6 Microsoft Clarity. Schritt 7 und 8 brauchen die Search Console, Schritt 9 Search Console plus CMS, Schritt 10 bis 13 ein Google-Ads-Konto. Schritt 14 bündelt nur, was schon im Chat steht, und braucht keine neue Quelle. Fehlt dir eine Quelle, überspring die Schritte.
Die Prompts
1. Verschaff dir den Überblick
Ganz am Anfang, besonders als Agentur: Du hast je einen Workspace pro Kunde. Hol dir die Liste und daraus das Kürzel, mit dem du den Kunden gleich ansprichst.
Nutze den marketing-mcp: Welche Workspaces habe ich?
Zeig mir pro Workspace Kürzel, Kundenname, verbundene Datenquellen und ob ich Schreibzugriff habe, als Tabelle.Das bekommst du zurück: deine Kundenliste mit Kürzel, Quellen und Schreibrechten. Wie dein Agent sie darstellt, entscheidet er selbst, deshalb steht die gewünschte Form („als Tabelle“) direkt im Prompt. So funktioniert jeder Prompt hier: Willst du eine Tabelle, sag Tabelle. Bei uns sieht die Liste ungefähr so aus (fremde Kunden anonymisiert):
- Unsere eigene Website (
honeyfield-gmbh): alle elf Quellen (Google Ads, GA4, Search Console, GTM, Business Profile, Clarity, DataForSEO, Meta Ads, LinkedIn Ads, Strapi, WordPress) - Kunde (anonymisiert,
kunde-a): GA4, Search Console, Business Profile, DataForSEO - Kunde (anonymisiert,
kunde-b): GA4, Search Console, GTM, Clarity, DataForSEO, Strapi - und je ein weiterer pro Kunde
Das Kürzel in Klammern (z. B. kunde-a) brauchst du gleich in Schritt 2. Hast du nur einen Workspace, nimm diesen Schritt als reinen Quellen-Check und spring danach zu Schritt 3.
2. Leg den Kunden für diesen Chat fest
Nur nötig, wenn du mehrere Kunden hast. Ein Prompt, drei Effekte: Er stellt den Kunden in den Chat, bestätigt, dass es der richtige ist, und macht ihn ab jetzt in jeder Antwort sichtbar.
In diesem Chat arbeiten wir mit dem Workspace `kunde-a`.
Bestätige kurz: Welche Datenquellen sind dort verbunden, und habe ich Schreibzugriff?
Schreib mir ab jetzt bei jeder Antwort dazu, für welchen Kunden die Zahlen sind.Ab jetzt steht der Kunde im Gesprächsverlauf, dein Agent gibt ihn bei den folgenden Abrufen automatisch mit, du wiederholst ihn nicht. Die Quellen-Antwort ist deine Kontrolle, dass der richtige Kunde gemeint ist, bevor die ersten Zahlen fließen. Das gilt nur für diesen Chat, neuer Chat heißt Kunde wieder nennen. Bei uns, mit unserem eigenen Kürzel im Prompt, bestätigt der Agent alle elf Quellen und Schreibzugriff.
Warum der letzte Satz im Prompt steht: Die Schutzplanke unten greift nur, wenn kein Kunde genannt ist. Steht der falsche im Verlauf, liefert der Server klaglos falsche Zahlen. Genau diesen Fall macht die eine Zeile pro Antwort sichtbar. Kostet eine Zeile, bei mehreren Mandaten den Preis wert.
Wenn die Rückfrage kommt. Nennst du keinen Kunden und hast mehrere, hält der erste Datenabruf in der Regel an und zeigt eine Meldung wie:
„Dieses Konto hat Zugriff auf mehrere Workspaces, bitte den Parameter ‚workspace‘ angeben. Verfügbar: kunde-a (AgenturX), kunde-b (AgenturX).“
Das ist keine Panne, das ist die Schutzplanke: lieber einmal anhalten als Zahlen vom falschen Kunden. Antworte einfach im Chat: „Nimm kunde-a.“ Der Abruf wird wiederholt, nichts geht verloren. Manche Agenten fragen auch von sich aus nach, bevor sie überhaupt abrufen, die Antwort ist dieselbe: Kürzel nennen, weiter geht’s. (Mit „Parameter ‚workspace‘“ ist genau dein Kürzel gemeint.) Tippst du ein Kürzel falsch, kommt sinngemäß „Workspace ‚…‘ nicht gefunden. Verfügbar: …“, auch harmlos, nenn das richtige.3. Wie viele Besucher, und wohin geht der Trend?
Die erste Zahl, die zählt. „Die Website“ heißt ab hier automatisch die des Kunden aus Schritt 2, der steht im Gespräch.
Wie viele Besucher hatte die Website in den letzten 28 Tagen? Zeig mir den Trend.Das bekommst du zurück: aktive Nutzer und Sessions der letzten 28 Tage, den Vergleich zur Vorperiode und einen Trend-Chart, zum Beispiel: 420 aktive Nutzer, 492 Sessions, plus 57 %. Dein Agent warnt dabei von selbst, dass die letzten drei Tage GA4-Processing-Lag sind, also noch unvollständig. Und er ordnet ein, statt nur zu zählen: Ein einmaliger Sprung in der Kurve heißt bei ihm nicht automatisch „Wachstum“.
Dein Nutzen: die wichtigste Kennzahl samt Einordnung in einer Antwort, ohne GA4 zu öffnen.
4. Woher kommt der Traffic?
Kanäle statt Bauchgefühl. Woher die Sessions wirklich stammen. Nenn ein konkretes Fenster („letzten 7 Tage“), nicht „diese Woche“: So klammert dein Agent die noch unfertigen GA4-Tage sauber aus.
Woher kam der Website-Traffic der letzten 7 Tage? Gruppiere nach Kanal.Das bekommst du zurück: die Sessions nach Kanal, zum Beispiel:
- Paid Search: 69 % der Sessions
- Direct: 14 %
- Organic Search: 8 %
- Referral: 8 %
Dazu liefert dein Agent die Engagement-Rate pro Kanal gleich mit, den Anteil der Besuche, die bleiben oder etwas tun. So siehst du, woher die Leute kommen und welcher Kanal sie auch hält.
Dein Nutzen: Du erkennst mit einer Frage, ob dein Traffic verdient oder gekauft ist, wofür du sonst zwei GA4-Reports kombinieren müsstest.
5. Welche Artikel sind live?
Ein Blick ins CMS, ohne dich einzuloggen.
Zeig mir die Titel der letzten 10 Blogartikel auf der Website (Strapi).Das bekommst du zurück: die Titel der letzten zehn Artikel mit Datum und Status, direkt aus dem CMS, dazu die Gesamtzahl der Einträge.
Zwei CMS? Bei der Honeyfield-Website haben wir WordPress und Strapi verbunden, WordPress allerdings nur als Test-Instanz. Ohne das (Strapi) im Prompt rät dein Agent und greift womöglich zur falschen Quelle. Bei zwei CMS also die Quelle nennen. Hat dein Kunde nur eins (der Normalfall), kannst du den Zusatz weglassen.
Dein Nutzen: Redaktionsstand prüfen ohne CMS-Login, auch bei Kunden-Websites, für die du gar kein eigenes Konto hast.
6. Wo haken Besucher?
Frustsignale aus echten Sitzungen, nicht aus Annahmen.
Wo haken Besucher auf der Website? Zeig mir Rage Clicks, Dead Clicks und Scrolltiefe.Das bekommst du zurück: die Frust-Signale aus Microsoft Clarity, zum Beispiel: Rage Clicks 0 · Dead Clicks 22 % · Ø Scrolltiefe 41 %. Dazu die Datenbasis, denn Clarity liefert nur die letzten 3 Tage. Dein Agent sagt dir ehrlich, ob die Stichprobe für Schlüsse reicht, statt aus 20 Sitzungen Wahrheiten zu machen.
Dein Nutzen: echte Nutzersignale statt Annahmen, inklusive Warnung, wenn die Datenbasis dünn ist.
7. Die Top-Suchanfragen bei Google
Ab hier brauchst du die Search Console. Die Wörter, mit denen Leute den Kunden finden.
Was sind die Top-Suchanfragen bei Google in den letzten 28 Tagen?Das bekommst du zurück: die Top-Suchanfragen mit Klicks, Impressionen, CTR und Position. Interessant sind die Muster, die dein Agent dazu liefert: wie viele Klicks auf den eigenen Firmennamen entfallen (Brand) und wie viele auf echte Themen-Suchen. Oder Keywords, die weit vorne stehen und trotzdem kaum Klicks holen, bis hin zu Position 1 mit null Klicks. Dort ist das Ranking schon da, nur Titel und Beschreibung im Suchergebnis (das Snippet) überzeugen noch nicht.
Dein Nutzen: Statt einer Keyword-Tabelle bekommst du den billigsten SEO-Hebel benannt: dort ansetzen, wo die Sichtbarkeit schon steht und nur der Klick fehlt.
8. Welche Seiten bringen die Klicks?
Dieselbe Quelle, andere Perspektive: Seiten statt Suchbegriffe.
Welche Seiten bekommen die meisten Klicks aus der Google-Suche?Das bekommst du zurück: die Seiten mit den meisten Klicks aus der Google-Suche, samt Ausreißern, zum Beispiel einem einzelnen Artikel mit 1.435 Impressionen und einem einzigen Klick (CTR 0,07 %). Genau solche Seiten sind der größte Einzelhebel: viel Sichtbarkeit, kein Ertrag. Übrigens zählt diese Seiten-Sicht meist mehr Klicks als die Suchanfragen-Sicht aus Schritt 7, das ist normal: Dort unterschlägt Google anonymisierte Anfragen.
Dein Nutzen: Die Ausreißer, die in fast jedem Konto stecken, findet der Prompt mit einer Frage, statt dass du von Hand alle Seiten durchgehst.
9. Welche Artikel ranken, welche nicht?
Der Prompt, den kein Dashboard kann: Dein Agent kombiniert zwei Quellen in einer Frage. Er zieht die Artikel aus dem CMS und gleicht jeden gegen die Klicks aus der Google-Suche ab. Wichtig ist, die CMS-Quelle zu nennen und den Abgleich ausdrücklich zu verlangen. Sonst nimmt der Agent die Abkürzung und filtert nur die Search Console, dann fehlen alle Artikel, die noch keine Impressionen haben.
Hol die Blogartikel aus dem CMS (Strapi) und gleiche jeden gegen seine organischen Klicks aus der Google-Suche ab.
Welche bekommen Klicks, welche gar keine?Das bekommst du zurück: jeden Artikel aus dem CMS mit seinen organischen Klicks, in drei Gruppen: Artikel, die Klicks holen. Artikel, die bei Google auftauchen, aber nicht geklickt werden. Und Artikel ohne eine einzige Impression, oft weil sie noch gar nicht indexiert sind, etwa ein frisch publizierter Schwung neuer Beiträge. Genau diese dritte Gruppe sieht ein reiner Search-Console-Blick nicht, denn dort existiert nur, was Impressionen hat. Der Abgleich mit dem CMS schon.
Dein Nutzen: die vollständige Content-Bilanz aus zwei Quellen in einer Antwort, inklusive der Artikel, die jedes reine SEO-Tool übersieht.
10. Wie liefen die Google-Ads-Kampagnen?
Ab hier brauchst du ein Google-Ads-Konto. Welcher Kunde eins hat, steht in deiner Liste aus Schritt 1. Die letzten 7 Tage auf einen Blick.
Wie liefen die Google-Ads-Kampagnen in den letzten 7 Tagen?Das bekommst du zurück: alle Kampagnen mit Status, Impressionen, Klicks, Kosten, CTR, CPC, Conversions und CPA. Dein Agent rechnet dabei nach, statt nur zu berichten: Eine CTR von über 40 % ist kein Erfolg, sondern ein Warnsignal (kaum Auslieferung bei winzigem Volumen). Und er fragt, was eine „Conversion“ bei dir misst, denn Formular-Absendungen sind noch keine Leads.
Dein Nutzen: ein Kampagnen-Überblick, der Unplausibles markiert, statt es dir als Erfolg zu verkaufen.
11. Gibt es Auffälligkeiten in den Kampagnen?
Du musst nicht selbst suchen. Dein Agent scannt die letzten Tage auf Kostenspitzen, eingebrochene Conversions, gestoppte Auslieferung und CTR-Einbrüche. Anders als bei GA4 in Schritt 4 ist „diese Woche“ hier unkritisch: Ads-Zahlen laufen fast in Echtzeit ein, und der Scan vergleicht ohnehin die jüngsten Tage.
Gibt es diese Woche Auffälligkeiten in den Google-Ads-Kampagnen?Das bekommst du zurück: die Auffälligkeiten der letzten Tage, zum Beispiel „Auslieferung seit zwei Tagen bei 0 €“ oder „CTR gegenüber der Vorwoche halbiert“. Der wertvollste Fund ist der stille Fehler: eine Kampagne, die auf ENABLED steht und trotzdem nichts ausliefert, etwa wegen Zahlung oder abgelehnter Anzeigen. In Dashboards fällt so etwas kaum auf, weil nichts rot wird. Es wird nur still.
Ehrlich: Auf einem Workspace ohne Google-Ads-Konto sagt dir der Prompt genau das, statt etwas zu erfinden.
Dein Nutzen: Du erfährst von toten Kampagnen, bevor sie tagelang unbemerkt bleiben, mit einer Frage statt einem täglichen Kontrollblick.
12. Läuft das Budget im Plan?
Pacing zeigt, ob bis Monatsende zu viel oder zu wenig ausgegeben wird.
Wie ist das Budget-Pacing der Kampagnen diesen Monat?Das bekommst du zurück: Tagesbudget, bisherige Ausgaben, Pacing in Prozent und die Projektion aufs Monatsende. Wichtiger als die Zahl ist die Einordnung: Ein Pacing von 80 % kann „alles ruhig“ heißen, oder erst Overspend und dann Stillstand, der Mittelwert glättet beides. Dein Agent prüft deshalb den Tagesverlauf, bevor er Googles Reflex („Budget erhöhen“) durchwinkt.
Dein Nutzen: eine Budget-Aussage, die den Verlauf kennt, statt einer Durchschnittszahl, die Probleme glattbügelt.
13. Welche Suchbegriffe verbrennen Geld?
Der Prompt, für den sich das alles lohnt. Geld raus, Conversions null.
Welche Suchbegriffe kosten Geld, bringen aber keine Conversions?Das bekommst du zurück: die Suchbegriffe mit Kosten, Klicks und Conversions, sortiert nach verschwendetem Budget, zum Beispiel:
- „gratis [deine Leistung]“: 62 Klicks · 174 € · 0 echte Leads → Suchintention passt nicht
- „[branchenfremder Begriff]“: 23 Klicks · 57 € · 0 Conversions → thematisch fremd
Solche Cluster entstehen meist durch Broad Match (Google spielt die Anzeige auch auf entfernt verwandte Suchen aus) und fallen ohne diesen Report monatelang nicht auf.
Dein Nutzen: Eine Antwort zeigt dir, welcher Teil des Budgets an Suchanfragen geht, die nie kaufen, und liefert die fertige Kandidatenliste für negative Keywords gleich mit.
Genau das ist der Moment, in dem sich das Verbinden bezahlt macht. Ein Skill, ein fertiger Arbeitsablauf für deinen Agenten, geht danach weiter und setzt die Negatives (ausschließende Keywords), nach deiner Freigabe.
14. Mach einen Bericht aus allem
Der Abschluss. Bis hier war jede Antwort ein Prompt, eine Frage. Jetzt bündelt dein Agent alles aus dem Chat zu einem Bericht. Das geht nur, weil alle Analysen im selben Chat stehen (ein Chat, ein Kunde), er hat den ganzen Fall im Gedächtnis.
Erstelle mir aus all deinen Analysen einen Bericht über die Lage. Verwende ein helles Design.Das bekommst du zurück: einen eigenständigen Bericht über alles, was in diesem Chat analysiert wurde. In Claude als fertige HTML-Seite, andere Agenten liefern ihn in ihrer eigenen Form. Dein Agent sucht sich selbst die These, die die Analysen verbindet, baut eigene Visualisierungen dafür und schreibt ans Ende die ehrlichen Grenzen der Datenlage, nicht nur die schönen Zahlen.
„Verwende ein helles Design“ steuert nur den Look. Sag „dunkel“, „im Stil einer Zeitung“ oder gar nichts, dann entscheidet dein Agent selbst.
Dein Nutzen: ein teilbarer Bericht ohne Copy-Paste aus fünf Tools, entstanden aus einem einzigen Satz.
Zum Schluss: der zweite Kunde
Das ganze Modell in einem Handgriff: Mach den nächsten Kunden auf. Öffne einen neuen Chat und starte mit:
In diesem Chat arbeiten wir mit `kunde-b`. Welche Datenquellen sind verbunden?(Ein anderes Kürzel aus deiner Liste.)
Der alte Chat weiß nichts von kunde-b, der neue nichts von kunde-a, so vermischt sich im Gespräch nichts, und jeder Abruf gilt sauber einem Kunden. Das ist das ganze Modell: ein Chat, ein Kunde, im ersten Prompt genannt. Ab hier ist jeder weitere Kunde nur noch ein neuer Chat.
Wechseln oder zwei Kunden vergleichen mitten im Chat geht übrigens auch, der Server verbietet es nicht. Nur steigt mit jedem Wechsel die Verwechslungsgefahr, weil dann zwei Kunden im Gespräch stehen. Empfehlung, kein Verbot: pro Kunde ein eigener Chat, und wenn du doch wechselst, nenn den neuen Kunden danach ausdrücklich.
Ein Prompt ist der Anfang
Alle Prompts hier lesen nur. Nichts wird verändert, kein Cent wird ausgegeben. Das ist Absicht, und es ist nur die eine Hälfte. Derselbe Connector kann auch schreiben: einen Blogartikel direkt ins CMS des Kunden publizieren, Kampagnen anlegen und pausieren, Budgets anpassen, Bewertungen beantworten. Nichts davon passiert ungefragt, du gibst frei, dann wird geschrieben. Fast jeder Prompt hier war eine Frage, eine Antwort. Der Report am Schluss hat sie gebündelt, aber auch er hat nur gelesen. Ein Skill geht den Schritt weiter und macht aus der Analyse einen Workflow, der die teuren Suchbegriffe findet, die passenden Negatives vorschlägt und sie nach deiner Freigabe setzt.
Machst du das täglich? Ein Projekt pro Kunde. Wenn du oft für dieselben Kunden arbeitest, spar dir das „Kunde wieder nennen“. Leg pro Kunde ein Projekt an (das gibt es in Claude wie in ChatGPT) und schreib in die Instruktionen einen Satz: „Verwende den marketing-mcp, Workspace kunde-a.“ Jeder Chat in diesem Projekt arbeitet dann im richtigen Workspace, ohne erneutes Nennen. Und weil pro Projekt nur ein Kunde lebt, sinkt das Verwechslungsrisiko deutlich. So liegt die Kundenmappe dauerhaft auf dem Tisch, sauber getrennt pro Projekt.
Weiter geht’s: Der nächste Schritt ist deine erste Schreibaktion, mit Freigabe. In Wasted Spend finden und Negatives setzen schlägt dein Agent die Negatives vor, du bestätigst, und erst dann werden sie gesetzt.